Bestes Reise-Ladegerät für Kamera-Akkus
Ich hatte lange Zeit kein Ladegerät mit auf Reisen. Drei Akkus, USB-C-Kabel, Powerbank — das war jahrelang mein komplettes Stromkonzept.
Seit März 2026 ist diese Strategie im Flugzeug nicht mehr erlaubt. Und für viele Kameras war sie ohnehin nie so gut, wie sie bei mir funktioniert.
Das Wichtigste in Kürze
- Prüf zuerst, ob deine Kamera USB Power Delivery unterstützt — das entscheidet alles.
- Ohne Power Delivery lädt ein Akku im Gehäuse fast fünf Stunden.
- Beim Ladegerät zählt die Eingangsleistung in Watt, nicht die Zahl der Schächte.
- Ein zweiter Akku wiegt weniger als ein Doppelladegerät — und wirkt sofort.
- Seit März 2026 darfst du im Flugzeug nicht mehr per Powerbank laden.
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Der 5-Sekunden-Check: Was ist deine Frage?
🔌 Reicht Laden in der Kamera?
Die Messwerte — und warum die Antwort vom Kameramodell abhängt.
📋 Kann deine Kamera überhaupt schnellladen?
Der Punkt, den fast alle Ratgeber überspringen.
⚡ Worauf du beim Ladegerät achten musst
Watt statt Werbeversprechen.
✈️ Neue Regeln im Flugzeug
Seit März 2026 gilt für Powerbanks etwas anderes als vorher.
🔋 Original oder Drittanbieter?
Was wirklich passiert — und was nur behauptet wird.
🎒 Wann du kein Ladegerät brauchst
Meine eigene Position, mit den Grenzen dazu.
Grundlage
Reicht Laden in der Kamera?
Die meisten modernen Kameras laden den Akku über USB-C direkt im Gehäuse. Das klingt nach einem gelösten Problem — ist es aber nur zur Hälfte.
Die Messwerte
Für den Sony-Akku NP-FZ100 sehen die Ladezeiten so aus:
- In der Kamera per USB-C: etwa 172 Minuten
- Externes Ladegerät am Netz: etwa 135 Minuten
- Aktuelles USB-C-Ladegerät, zwei Akkus gleichzeitig: etwa 156 Minuten für beide
- In einer älteren Kamera mit Micro-USB: 270 bis 285 Minuten
Der letzte Wert ist der entscheidende. Zwischen 172 und 285 Minuten liegt nicht Komfort, sondern die Frage, ob der Akku am nächsten Morgen fertig ist.
Beim Laden im Gehäuse ist deine Kamera für drei Stunden ein Ladegerät mit Objektiv.
Was in der Kamera nicht geht
Während geladen wird, ist die Kamera blockiert. Sony formuliert das im Handbuch unmissverständlich: Schaltet man die Kamera ein, wird sie zwar mit Strom versorgt, der Akku wird aber nicht geladen.
Das ist der strukturelle Unterschied. Ein externes Ladegerät entkoppelt Laden und Fotografieren: Du arbeitest mit Akku A, während B lädt. Beim Laden im Gehäuse ist deine Kamera für drei Stunden nicht einsatzbereit.
Kompatibilität
Kann deine Kamera schnellladen?
Hier steht der Punkt, den ich in keinem deutschen Ratgeber gefunden habe — und der darüber entscheidet, ob die ganze USB-C-Strategie für dich funktioniert.
Nicht jede Kamera unterstützt USB Power Delivery. Ohne dieses Protokoll bleibt das Laden bei etwa fünf Volt hängen, egal wie stark dein Netzteil ist.
Auf Sonys offizieller Liste stehen unter anderem A1, A9 III, A7R V, A7S III, A7 IV, A7C II, A6700, FX3 und FX30.
Nicht dabei sind: A7 III, A7R III, A6600, A6400 und die gesamte A6000-Reihe. Genau diese Kameras laden im Gehäuse mit den 270 bis 285 Minuten von oben.
Wenn du eine dieser Kameras nutzt, ist ein externes Ladegerät kein Komfortkauf. Dann ist es die einzige Möglichkeit, mehr als einen Akku pro Nacht vollzubekommen.
Kaufkriterien
Worauf es wirklich ankommt
1. Eingangsleistung in Watt
Das wichtigste und am seltensten genannte Kriterium. Sonys aktuelles Doppelladegerät verlangt 15 Volt bei 2 Ampere, also 30 Watt. Hängst du es an ein altes Fünf-Watt-Handynetzteil, lädt es quälend langsam oder startet gar nicht.
Achte auf die Angabe im Datenblatt, nicht auf „USB-C" auf der Verpackung. USB-C ist nur die Steckerform.
Kurz erklärt
„Dual-Slot" heißt nicht automatisch „parallel". Beim Sony-Gerät ist es belegt: ein Akku braucht 158 Minuten, zwei Akkus brauchen 156 Minuten. Es teilt die Leistung nicht auf, es zieht stattdessen mehr — vorausgesetzt, das Netzteil gibt sie her.
Praxis-Tipp für kurze Nächte
Zwei Akkus auf 90 Prozent sind schneller fertig als einer auf 100 Prozent. Die letzten zehn Prozent verdoppeln beim Sony-Ladegerät die Ladezeit — von etwa 80 auf 156 Minuten. Wenn der Wecker um fünf klingelt, lade auf 90 Prozent und geh schlafen.
2. Laden zwei Akkus wirklich gleichzeitig?
Bei günstigen Geräten mit schwachem Eingang ist die Halbierung physikalisch unvermeidbar. Für die verbreiteten Drittanbieter-Modelle habe ich keine unabhängigen Messwerte gefunden — verlass dich hier nicht auf Herstellerangaben.
3. USB-C statt eigenem Netzstecker
Ältere Ladegeräte haben ein festes Netzteil und brauchen eine eigene Steckdose. Aktuelle laufen über USB-C — an derselben Stromquelle wie Laptop und Handy, an der Powerbank, im Auto oder an der Buchse im Zug.
Das ist der eigentliche Reisevorteil: ein Netzteil, ein Reiseadapter, alles daran.
Flugreise
Was sich 2026 geändert hat
Das ist der Teil, der meine eigene Strategie kippt — und der in den meisten Ratgebern noch fehlt, weil die Regel neu ist.
Seit dem 27. März 2026 gilt nach IATA-Vorgabe, von Lufthansa bereits umgesetzt:
- Höchstens zwei Powerbanks pro Person, jede unter 100 Wattstunden
- Powerbanks dürfen an Bord nicht geladen werden
- Powerbanks dürfen an Bord nicht zum Laden anderer Geräte genutzt werden
- Sie gehören nicht ins Gepäckfach, sondern griffbereit unter den Sitz oder in die Sitztasche
Damit verliert das Powerbank-Konzept genau das Zeitfenster, in dem es am attraktivsten war: den Langstreckenflug. Sechs Stunden, in denen früher zwei Akkus nebenbei voll wurden, fallen weg.
Einzelne Fluggesellschaften legen das strenger aus. Bei einer wichtigen Reise lohnt der Blick auf die Seite der Airline.
Kurz erklärt
Für die Akkus selbst ist die Lage entspannter. Ein NP-FZ100 hat 16,4 Wattstunden, ein NP-FW50 rund 7,3 — beide weit unter jeder Grenze. Aber: Lose Ersatzakkus gehören ausnahmslos ins Handgepäck, im Aufgabegepäck sind sie verboten. Und sie müssen gegen Kurzschluss geschützt sein — die mitgelieferte Plastikbox reicht.
Zubehör
Original oder Drittanbieter?
Beim Zubehör lohnt es sich, zwei Dinge zu trennen, die meist in einen Topf geworfen werden: Akkus und Ladegeräte.
Was bei Drittanbieter-Akkus wirklich passiert
Sony hat mit einem Firmware-Update eine Akku-Prüfung eingeführt. Bei nicht konformen Akkus erscheint beim Einschalten eine Warnung, ob man fortfahren möchte.
Es ist eine Warnung, keine Sperre — du kannst weiterfotografieren. Der praktische Ärger liegt woanders: Die Restkapazitätsanzeige funktioniert nicht mehr zuverlässig. Das Akkusymbol steht dann dauerhaft auf voll, bis die Kamera ausgeht. Auf Reisen ist genau das der Punkt, an dem es weh tut.
Was ich nicht gefunden habe: einen dokumentierten Fall, in dem ein Drittanbieter-Akku eine Kamera beschädigt hätte. Die Herstellerwarnungen sind plausibel, die Schadensbasis ist dünn.
Die praktische Konsequenz
Die Schutzelektronik sitzt im Akku, nicht im Ladegerät. Daraus folgt eine einfache Regel: beim Akku Original, beim Ladegerät ruhig Drittanbieter.
Welche Akkus für dein System passen, steht in meinen Übersichten zu den besten Akkus für die Sony A7 und zum NP-FW50.
Warnung bei angeblichem Original
Erscheint die Warnmeldung bei einem Akku, den du als Original gekauft hast, ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht. Sony warnt ausdrücklich vor Fälschungen mit Sony-Logo — Canon und Nikon haben gemeinsam ähnliche Warnungen veröffentlicht.
Gegenposition
Wann du kein Ladegerät brauchst
Jetzt der Teil, den ein Artikel mit Affiliate-Links normalerweise nicht schreibt.
Ich nehme selbst kein Ladegerät mit. Drei Akkus, ein USB-C-Kabel, eine kräftige Powerbank im Rucksack, abends ein Mehrfach-Netzteil im Hotel. Das separate Ladegerät bleibt wegen des Packmaßes zu Hause.
Das funktioniert bei mir aus zwei Gründen, die nicht für jeden gelten: Meine Kameras stehen auf Sonys Power-Delivery-Liste, laden also zügig. Und ich fotografiere auf Privatreisen selten so viel, dass drei Akkus an einem Tag leer werden.
Die ehrliche Rechnung
Ein zweiter NP-FZ100 wiegt rund 83 Gramm. Das aktuelle Doppelladegerät wiegt 149 Gramm. Der zusätzliche Akku ist leichter als das Ladegerät — und löst das Problem sofort statt in zweieinhalb Stunden.
Für die meisten Städtereisen, Wanderungen und Urlaube ist das die bessere Antwort. Nicht „Ladegerät oder USB-C", sondern schlicht: noch ein Akku.
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Was du wirklich brauchst
Vier Empfehlungen, nach Anwendungsfall sortiert. Die letzte ist die, die ich den meisten Reisenden ans Herz lege — und sie ist gar kein Ladegerät.
Testsieger | Der einzige mit belegten Messwerten
Sony BC-ZD1 — Doppelladegerät mit USB-C
★★★★★ (5/5)
Das aktuelle Original von Sony und das einzige Doppelladegerät, für das unabhängige Messwerte vorliegen: zwei NP-FZ100 in rund 156 Minuten — praktisch genauso lange, wie ein einzelner Akku braucht.
Es läuft über USB-C statt eigenem Netzstecker und zieht bis zu 30 Watt. Dein vorhandenes Laptop-Netzteil, die Powerbank oder die Buchse im Zug reichen aus.
Für wen: Alle mit NP-FZ100 und mehr als zwei Akkus, die auf belegte Ladezeiten Wert legen.
Nicht ideal für: Wer mit einem Akku auskommt — dann lädt die Kamera selbst schnell genug.
- Zum schnellen, gleichzeitigen Aufladen von zwei NP-FZ100 Akkus, wenn es an eine USB PD Stromversorgung angeschlossen ist.* * NP-FZ100 Akkus, USB PD kompatible Stromversorgung und USB-Kabel nicht enthalten.
- Schnelles Laden von zwei Akkus in 155 Minuten (ca.)**. ** Für das gleichzeitige Aufladen von zwei Akkus sind eine mit USB PD (min. 30 W) kompatible Stromversorgung und ein kompatibles Kabel (min. 3 A) erforderlich.
- LED-Anzeigen zeigen den Ladestatus jedes einzelnen Akkus in fünf Schritten an.
Preis-Leistung | Für NP-FZ100
PATONA Dual PD Ladegerät mit LCD
★★★★☆ (4/5)
Die deutlich günstigere Alternative für denselben Akkutyp. Zwei Schächte, USB-C mit Power Delivery, LCD-Anzeige mit Prozentwerten pro Akku — der praktische Vorteil gegenüber dem Laden in der Kamera, wo du nur ein Symbol siehst.
Ehrlicherweise: Für dieses und alle anderen Drittanbieter-Ladegeräte habe ich keine unabhängigen Messwerte gefunden. Ob es zwei Akkus wirklich parallel lädt, ist Herstellerangabe.
Für wen: Wer die Funktion will, ohne den Originalpreis zu zahlen. Beim Ladegerät ist Drittanbieter unkritisch.
Nicht ideal für: Wer verlässliche Ladezeiten braucht.
- ✅ DOPPELTE LADEPOWER FÜR DEINE KAMERA: Das PATONA Premium Dual PD Ladegerät lädt zwei Akkus gleichzeitig, schnell und effizient – ideal für Sony NP-FZ100 FZ100 Akkus.
- ✅ USB-C POWERBANK-FUNKTION: Lade externe Geräte wie Smartphones und Tablets über den USB-C Ausgang (5V/2A) – perfekt für unterwegs mit zusätzlicher Power!
- ✅ INTELLIGENTES LADESYSTEM: Automatische Spannungserkennung und Schutz vor Überladung, Überhitzung und Kurzschluss für maximale Sicherheit und Langlebigkeit.
Für ältere Kameras | NP-FW50
ayex USB Dual Ladegerät für NP-FW50
★★★★☆ (4/5)
Für A6000-Reihe, A6400, A7 II und die anderen Kameras mit dem kleineren NP-FW50. Genau diese Bodies unterstützen kein USB Power Delivery und laden im Gehäuse entsprechend zäh — hier bringt ein externes Ladegerät den größten Unterschied.
Läuft per USB-C an Laptop oder Powerbank, mit Ladestandsanzeige.
Für wen: Alle NP-FW50-Kameras. Für diese Gruppe ist das Ladegerät kein Komfort, sondern die praktikabelste Lösung.
Nicht ideal für: NP-FZ100 — anderer Akkutyp, passt nicht.
- Dual-Ladefunktion: Ermöglicht das gleichzeitige Aufladen von zwei NP-FW50 Akkus über USB ideal für original NP-FW50 Akkus sowie baugleichen Akkus. Für zB. Alpha a6000 a6300 a6400 a5000 a5100 a7 a7 II a7R a7R II a7S a7S II NEX-3N NEX-5 NEX-5R NEX-5T NEX-6 NEX-7 NEX-C3
- Praktische Anzeige: Das beleuchtete LCD-Display zeigt den Ladefortschritt für jeden Akku separat an, sodass der Ladestatus stets überwacht werden kann
- Schnelles Laden: Liefert eine Ausgangsspannung von DC 8,4V/600mA für zügiges Aufladen, damit Ihre Akkus schnell wieder einsatzbereit sind
Meine Empfehlung | Kein Ladegerät, aber wichtiger
UGREEN Nexode 65 W mit Reisesteckern
★★★★★ (5/5)
Wenn du auf dieser Seite nur eine Sache kaufst, dann diese. Ein starkes USB-C-Netzteil mit wechselbaren Steckern ersetzt auf Reisen mehr Geräte als jedes Ladegerät.
65 Watt reichen für Laptop, Handy und ein Doppelladegerät mit seinen 30 Watt — drei Ports gleichzeitig. Die wechselbaren Stecker für EU, USA und Großbritannien machen einen separaten Reiseadapter überflüssig.
Für wen: Jeden, der mit Kamera und Laptop reist. Das ist die Anschaffung, die das Ladegerät für viele überflüssig macht.
Nicht ideal für: Australien, Indien und die Schweiz — dort brauchst du weiterhin einen Adapter.
- Unschlagbarer Reisebegleiter: Ausgestattet mit 3 austauschbaren EU/UK/US-Steckern unterstützt dieses Nexode 65W Ladegerät weltweite Universalspannung von 100V - 240V und passt für internationale Reise in den 90%+ Ländern wie USA, UK, Italien.
- 65W Voll Performance: Beim USB C1/C2 Port kannst du eine maximale Ladeleistung von 65W für dein Laptop erhalten, sodass dein MacBook Air M2 mit geeignetem Stecker in nur 30 Min. von 0% bis zu 51% aufgeladen werden kann, egal in welchen Ländern du bist. (C1+C2+A in Kombination: 63W Max.)
- Eins statt mehr: Mit 3x USB-Ports kann unser 65W Reiseadapter 3 Geräte von Ihr MacBook über iPad bis zu iPhone gleichzeitig blitzschnell aufladen. Kein lästiges Suchen nach mehreren Netzteilen, flexibel, platzsparend und zeitsparend!
Wann das Ladegerät gewinnt
Es lohnt sich, sobald mindestens zwei dieser Punkte auf dich zutreffen:
- Du arbeitest mit mehr als zwei Akkus
- Deine Kamera unterstützt kein USB Power Delivery
- Video oder Serienbilder sind deine Hauptanwendung
- Deine Ladefenster sind knapp — Safari, Hochzeit, Mehrtagestour
- Die Kamera muss abends einsatzbereit bleiben
Trifft nichts oder nur eines davon zu, spar dir das Geld.
Wie ich Strom unterwegs sonst organisiere, steht im Artikel zu den Powerbanks für Fotografen.

Alles in Kürze
Ein Reise-Ladegerät ist kein Pflichtkauf. Es ist die Antwort auf ein bestimmtes Problem: mehrere Akkus in einem knappen Zeitfenster laden, während die Kamera einsatzbereit bleibt.
Prüf zuerst, ob deine Kamera USB Power Delivery unterstützt. Steht sie nicht auf der Liste, lädst du im Gehäuse fast fünf Stunden pro Akku — dann führt am externen Gerät kaum ein Weg vorbei. Steht sie drauf und du kommst mit zwei Akkus aus, brauchst du es nicht.
Beim Kauf zählt die Eingangsleistung in Watt, nicht die Zahl der Ladeschächte. Und wenn du ohnehin ein starkes USB-C-Netzteil mit Reisesteckern dabei hast, ist die halbe Frage schon beantwortet.
Der Punkt, der sich seit März 2026 geändert hat und den viele noch nicht auf dem Schirm haben: Im Flugzeug darfst du mit der Powerbank nicht mehr laden.
Was sonst noch mitkommt, steht in meiner Liste zum Kamerazubehör für unterwegs.
Häufige Fragen zum Reise-Ladegerät
Kann ich fotografieren, während die Kamera lädt?
Nein. Schaltest du die Kamera ein, wird sie mit Strom versorgt, aber der Akku lädt nicht weiter. Laden und Betrieb schließen sich aus.
Wie lange lädt ein NP-FZ100?
Rund 172 Minuten in einer Kamera mit USB Power Delivery, etwa 135 Minuten im externen Ladegerät, und 270 bis 285 Minuten in älteren Kameras ohne Power Delivery.
Woran erkenne ich, ob meine Kamera schnellladen kann?
Sony führt eine offizielle Liste der Modelle mit USB Power Delivery. Grob: aktuelle Bodies ab A7 IV, A7C II, A6700 und die FX-Reihe können es, die A7 III, A6400 und A6600 nicht.
Lädt ein Dual-Ladegerät zwei Akkus wirklich gleichzeitig?
Bei guten Geräten ja — beim Sony-Modell dauern zwei Akkus praktisch genauso lange wie einer. Voraussetzung ist ein Netzteil mit ausreichend Watt.
Wie viel Watt braucht mein Netzteil?
Für ein Doppelladegerät rund 30 Watt. Ein 65-Watt-Netzteil versorgt zusätzlich Laptop und Handy — für Reisen die sinnvollere Anschaffung als ein zweites Ladegerät.
Darf ich Kamera-Akkus im Flugzeug mitnehmen?
Ja. Kamera-Akkus liegen mit 7 bis 17 Wattstunden weit unter allen Grenzen. Lose Ersatzakkus müssen aber ins Handgepäck und gegen Kurzschluss geschützt sein.
Kann ich meine Powerbank im Flugzeug noch nutzen?
Seit dem 27. März 2026 nicht mehr zum Laden. Powerbanks dürfen an Bord weder selbst geladen noch zum Laden anderer Geräte verwendet werden, maximal zwei pro Person, und sie müssen griffbereit statt im Gepäckfach liegen.
Sind Drittanbieter-Akkus gefährlich?
Dokumentierte Schadensfälle habe ich keine gefunden. Real ist eine Warnmeldung beim Einschalten und eine unzuverlässige Ladestandsanzeige. Beim Ladegerät sind Drittanbieter unkritischer, weil die Schutzelektronik im Akku sitzt.
Brauche ich einen Reiseadapter für das Ladegerät?
Wenn dein Netzteil 100 bis 240 Volt abdeckt — und das tun fast alle USB-Netzteile — brauchst du nur einen Steckerformadapter, keinen Spannungswandler.


