Lowepro Flipside Trek BP 450 AW — mein Fotorucksack im Dauereinsatz
Meine EmpfehlungenIch hab drei Generationen dieser Rucksack-Serie hinter mir. Aber fangen wir von vorne an. Ich bin kein Mensch der Equipment ohne Grund wechselt. Wenn etwas funktioniert, bleibt es. Wenn es nicht funktioniert, fliegt es raus — egal welche Marke, egal welcher Preis. Der Lowepro Flipside Trek BP 450 AW ist seit Jahren mein Standard-Rucksack. Nicht weil ich zu faul war ihn zu ersetzen. Sondern weil er liefert.
100+ Konzerte. Fernreisen nach Südamerika,Indien, Europa, härtere Trips. Berge und Wanderungen mit vollem Setup. Regelmäßige Reportage-Arbeit draußen. Foto + Video gleichzeitig, zwei oder drei Bodies, bis zu sechs Objektive, Drohne oder Audio-Equipment je nach Job, Laptop, Tablet, Akkus, Ladegeräte. Alles in einem Rucksack.
Das ist kein „ich nehm ihn mal mit“. Das ist mein Arbeitstier.
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Der 5-Sekunden-Check: Für wen ist dieser Artikel?
Keine Zeit zu lesen? Hier ist die Abkürzung für dein Vorhaben:
📸 Konzertfotograf mit viel Gear
🌍 Reise- und Reportagefotograf
🏔️ Outdoor und Wandern mit Kamera
💸 Lowepro vs. Peak Design vs. Shimoda
Pros & Cons
✅ Dafür:
- Flipside-System: Zugriff ohne Ablegen — im Pit, im Dreck, in Menschenmengen Gold wert
- Maximale Sicherheit durch rückseitigen Zugriff — Reißverschlüsse unerreichbar für Taschendiebe
- Brutal viel Kapazität für ein komplettes Profi-Setup
- Outdoor-tauglich: ActiveZone Tragesystem, Hüftgurt, integriertes Raincover
- Drei Generationen bewährt — kein Zufallskauf
- Günstiger als die Premium-Konkurrenz
❌ Dagegen:
- Groß und schwer wenn voll gepackt — kein Rucksack für leichte Tage
- Kein schneller Seitenzugriff — immer hinten aufmachen
- Kein großes Laptop-Fach — nur 10″ Tablet offiziell unterstützt
- Nicht handgepäcktauglich bei voller Beladung
- Nicht unauffällig — wer dezent unterwegs sein will ist hier falsch
Die besten Fotorucksäcke: Alle Daten auf einen Blick
Du trägst ein komplettes Profi-Setup und willst Sicherheit, Kapazität und Outdoor-Tauglichkeit ohne Premium-Preis? Hier sind die drei stärksten Optionen im Vergleich.
| Eigenschaft | Lowepro Flipside Trek BP 450 AW | Lowepro ProTactic BP 450 AW III | Manfrotto Advanced Travel Backpack III |
|---|---|---|---|
| Volumen | 27L | 28L | 27L |
| Gewicht | 1.69 kg | 2.10 kg | 1.50 kg |
| Außenmaße | 31x24x54 cm | 36x22x52 cm | 33x24x52 cm |
| Laptop | 10" Tablet | 16" MacBook Pro | 15" Laptop |
| Handgepäck | Grenzwertig | Grenzwertig | Ja |
| Zugang | Rücken (Flipside) | 4 Punkte (Seite + oben + Rücken) | Seite + Rücken |
| Raincover | Integriert | Separat | Nicht enthalten |
| Hüftgurt | ✓ | ✓ | ✓ |
| Stativhalterung | ✓ | ✓ | ✓ |
| Diebstahlschutz | ✓ | ✓ | ✓ |
| MOLLE-System | ✗ | ✓ | ✗ |
Was passt da eigentlich rein?
Lowepro gibt offiziell an: DSLR mit Teleobjektiv, 2-3 Zusatzobjektive, Blitzgerät, Zubehör, Tablet, Stativ. In der Praxis geht deutlich mehr rein wenn man es richtig packt.
Mein typisches Setup das problemlos reinpasst:
- 2 Bodies (Sony A7-Serie)
- 4-6 Objektive inkl. 70-200mm oder große Festbrennweiten
- Leichtes Audio-Equipment je nach Job
- Tablet
- Akkus, Ladegeräte, SSDs, Kleinkram
Konzert-Einsatz: Flipside im Pit
Das Flipside-System ist im Pit ein echter Vorteil. Du drehst den Rucksack nach vorne — Rückenöffnung zeigt jetzt zu dir — öffnest das Kamerafach, wechselst die Linse. Kein Ablegen, kein Absetzen, kein Stress. Das geht schneller als bei jedem seitlich zugänglichen Rucksack weil die Öffnung groß und übersichtlich ist.
Gerade auf Festivals wo der Boden dreckig ist oder du im Pit kaum Platz hast: Gold wert. Du arbeitest, der Rucksack bleibt sicher am Körper.
Zweiter Vorteil: Sicherheit. Die Reißverschlüsse liegen am Rücken — also zwischen dir und dem Rucksack wenn du ihn trägst. Auf Festivals und in Menschenmengen ist das ein echter Unterschied. Ich trage ihn durch Indien, durch überfüllte Konzerthallen, durch Großstädte — nie hatte ich das Gefühl dass jemand rankäme.
Was ehrlich gesagt nervt: Es gibt keinen schnellen Seitenzugriff. Wenn du schnell ein zweites Objektiv willst musst du immer den Flipside-Manöver machen. Das dauert länger als ein Griff in die Seite. Für den ersten Wechsel perfekt — für häufige schnelle Wechsel zwischen Shootings gewöhnungsbedürftig.
Reise-Einsatz: Fernreisen mit vollem Setup
Der Rucksack ist auf Fernreisen mein Hauptgepäck für Equipment. Indien, Europa, härtere Trips — immer dabei, immer voll gepackt.
Das integrierte Raincover ist dabei essentiell. Es sitzt in einem separaten Fach am Boden des Rucksacks und ist in Sekunden drüber. Bei echtem Regen, Staub auf Festival-Geländen oder sandigen Umgebungen macht das den Unterschied zwischen trockenem und durchnässtem Equipment.
Handgepäck: Es geht. Normal gepackt passt er in die meisten Gepäckfächer. Wenn du ihn wie einen Panzer vollpackst kann es Diskussionen geben — die Höhe von 54cm kratzt offiziell an den Grenzen vieler Airlines. In der Praxis ist er bei mir auf dutzenden Flügen nie beanstandet worden solange ich nicht jeden Zentimeter ausgereizt habe.
Was fehlt auf Reisen: Platz für persönliche Dinge. Der Rucksack ist halb Kamerafach, halb freier Gepäckraum — aber wenn du wirklich viel Equipment dabei hast, bleibt wenig Platz für Klamotten oder persönlichen Kram. Für längere Reisen brauche ich immer ein zweites Bag für persönliche Sachen.
Outdoor-Einsatz: Berge und Wanderungen
Das ist wo der Rucksack sich von reinen Stadtbags abhebt. Das ActiveZone Tragesystem mit Hüftgurt macht vollgepacktes Tragen auf langen Strecken erträglich. Das Gewicht wird auf die Hüften verteilt, nicht auf die Schultern gehängt.
Der konkrete Moment: Bergwanderung, komplettes Setup inklusive Tele, steiler Anstieg. Andere Kamerabags hätten mir den Rücken gekillt. Der Lowepro hat durch den Hüftgurt und den Rückenaufbau das Gewicht so verteilt dass es noch okay war. Das ist kein Rucksack der sich wie Luft trägt — aber er ist einer der ein schweres Setup transportierbar macht.
Lowepro Flipside Trek BP 450 AW vs. die Konkurrenz
Drei Rucksäcke, drei völlig verschiedene Philosophien. Keiner davon ist der beste Rucksack für jeden — aber jeder ist der beste Rucksack für einen bestimmten Typen von Fotograf. Hier ist mein ehrliches Urteil nach Jahren mit dem Lowepro und direkten Vergleichen mit der Konkurrenz.
Die Vergleiche im Detail
Lowepro Flipside Trek BP 450 AW vs. Lowepro ProTactic BP 450 AW III
Das ist der interessanteste Vergleich — weil es ein direktes Duell innerhalb der Lowepro-Familie ist. Gleicher Hersteller, ähnliches Volumen, aber grundlegend andere Philosophie.
Der ProTactic BP 450 AW III ist das neuere und in vielen Punkten technisch überlegene Modell. Vier Zugangspunkte statt einem: zwei Seitentüren für schnellen Zugriff ohne Ablegen, ein breiter Top-Zugang für lange Teleobjektive, und der volle Rückenzugang für maximale Organisation. Das modulare MOLLE/SlipLock-System außen erlaubt es Pouches, Flaschenhalter und Zubehör direkt am Rucksack zu befestigen. Ein 16″ MacBook Pro passt rein. Das neue MaxFit-Einteilersystem ist präziser und flexibler. Und er steht selbstständig aufrecht — praktisch beim Packen und beim Zugriff auf der Straße.
Aber das Flipside-System hat einen entscheidenden Vorteil den der ProTactic nicht hat: maximale Sicherheit. Die Reißverschlüsse liegen am Rücken — zwischen dir und dem Rucksack. Der ProTactic hat zwar Anti-Diebstahl-Zips, aber die Seitentüren sind von außen zugänglich. In Menschenmengen auf Festivals, in indischen Großstädten, in überfüllten Konzerthallen — das ist ein echter Unterschied der im Alltag zählt.
Der Lowepro ProTactic BP 450 AW III ist die richtige Wahl für:
- Fotografen die maximale Zugangsflexibilität brauchen — vier Punkte statt einem
- Event- und Hochzeitsfotografen die schnell zwischen verschiedenen Setups wechseln
- Hybrid-Shooter die Beleuchtungs-Equipment zusätzlich zu Kameras tragen
- Alle die ein dediziertes 16″ Laptop-Fach brauchen
- Fotografen die das Beste aus dem Lowepro-Ökosystem wollen und bereit sind mehr zu investieren
Der Lowepro Flipside Trek BP 450 AW bleibt die bessere Wahl wenn:
- Maximale Sicherheit in Menschenmengen Priorität ist
- Du draußen und outdoor arbeitest und das integrierte Raincover schätzt
- Du mit dem bewährten Flipside-System vertraut bist und es liebst
- Du Budget sparen willst ohne auf Qualität zu verzichten
Lowepro Flipside Trek BP 450 AW vs. Manfrotto Advanced Travel Backpack III
Der Manfrotto Advanced Travel Backpack III ist der direkteste Konkurrent — ähnliches Volumen, ähnliche Zielgruppe, und er macht vieles richtig.
Der Manfrotto hat einen seitlichen Schnellzugang der schneller ist als das Flipside-System — du greifst seitlich rein ohne den Rucksack zu drehen. Er ist handgepäcktauglich ohne Diskussion, hat ein dediziertes Laptop-Fach für 15″, ein Tablet-Fach, und ein durchdachtes Innenleben mit flexiblen Trennwänden. Das Design ist cleaner und unauffälliger — er sieht nicht sofort wie ein Kamerarucksack aus, was in manchen Situationen ein Vorteil ist.
Wo der Manfrotto schwächer ist: kein integriertes Raincover — das kommt separat und nimmt Platz weg. Der Hüftgurt ist weniger ausgeprägt — bei schwerem Setup auf langen Outdoor-Trips merkt man das deutlich. Und die Kapazität für wirklich großes Equipment — zwei Bodies plus 70-200mm plus Drohne — ist beim Lowepro komfortabler untergebracht.
Der Manfrotto Advanced Travel Backpack III ist die richtige Wahl für:
- Fotografen mit kompaktem bis mittlerem Setup — ein bis zwei Bodies, drei bis vier Objektive
- Reisende die garantiert handgepäcktauglich sein wollen ohne nachzudenken
- Stadt- und Streetfotografen die unauffällig unterwegs sein wollen
- Alle die schnellen Seitenzugriff wichtiger finden als maximale Sicherheit
Der Lowepro Flipside Trek BP 450 AW bleibt die bessere Wahl wenn:
- Du wirklich viel Equipment trägst — zwei Bodies, großes Tele, Drohne
- Outdoor und schlechtes Wetter regelmäßig dein Alltag sind
- Sicherheit durch Rückenzugang in Menschenmengen wichtiger ist als Seitenzugriff
- AUSRÜSTUNG IMMER AN IHRER SEITE: Ideal für Spiegelreflex- oder spiegellose Kameras mit zusätzlichen Objektiven + Platz für Zubehör; schneller Zugriff auf die Ausrüstung durch die doppelseitige Öffnung
- TOTALER TRIPOD-SCHUTZ: Erweiterbare Seitentasche für Reisestative wie das Befree Advanced von Manfrotto oder einen kleinen Gimbal-Stabilisator, damit Sie keine kreativen Möglichkeiten verpassen
- GREIFEN SIE UNTERWEGS NACH IHRER AUSRÜSTUNG: Legen Sie die Tasche über eine Schulter, um den seitlichen Zugang zu nutzen, und greifen Sie, was Sie brauchen, ohne die Tasche abstellen zu müssen.
Mein Fazit
Der Lowepro Flipside Trek BP 450 AW ist der sicherste und kapazitätsstärkste der drei — und für Fotografen mit großem Setup und Outdoor-Einsatz die stärkste Wahl. Der ProTactic ist das Upgrade für Event-Fotografen die maximale Zugangsflexibilität wollen. Der Manfrotto ist der kompakte Allrounder für mittleres Setup und Reisen.
Drei Generationen Lowepro Flipside. Kein Grund zum Wechsel — aber ich weiß jetzt genau für wen die Alternativen die bessere Wahl sind.
- Großes Setup, Outdoor, maximale Sicherheit: Lowepro Flipside Trek.
- Vier Zugangspunkte und maximale Flexibilität: ProTactic.
- Kompaktes Setup und Reisen: Manfrotto.
- AUSRÜSTUNG IMMER AN IHRER SEITE: Ideal für Spiegelreflex- oder spiegellose Kameras mit zusätzlichen Objektiven + Platz für Zubehör; schneller Zugriff auf die Ausrüstung durch die doppelseitige Öffnung
- TOTALER TRIPOD-SCHUTZ: Erweiterbare Seitentasche für Reisestative wie das Befree Advanced von Manfrotto oder einen kleinen Gimbal-Stabilisator, damit Sie keine kreativen Möglichkeiten verpassen
- GREIFEN SIE UNTERWEGS NACH IHRER AUSRÜSTUNG: Legen Sie die Tasche über eine Schulter, um den seitlichen Zugang zu nutzen, und greifen Sie, was Sie brauchen, ohne die Tasche abstellen zu müssen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Welcher Fotorucksack ist der richtige für mich — Flipside Trek, ProTactic oder Manfrotto?
Das hängt von deinem Setup und Einsatzgebiet ab. Trägst du viel Equipment — zwei Bodies, große Objektive, Drohne — und arbeitest viel draußen: Flipside Trek. Brauchst du maximale Zugangsflexibilität für Events und Hochzeiten: ProTactic. Hast du ein kompaktes Setup und reist viel: Manfrotto.
Ist der Lowepro Flipside Trek BP 450 AW handgepäcktauglich?
Grenzwertig. Normal gepackt geht er auf den meisten Flügen problemlos durch. Vollgepackt kann es je nach Airline Diskussionen geben — die Höhe von 54cm kratzt an vielen Limits. Wer garantiert handgepäcktauglich sein muss ohne nachzudenken, ist mit dem Manfrotto oder ProTactic besser bedient.
Wie viele Objektive passen in den Flipside Trek BP 450 AW?
Komfortabel vier bis sechs Objektive — inkl. einem 70-200mm oder großen Festbrennweiten. Mit zwei Bodies und vollem Zubehör wie Akkus, Ladegeräten und SSDs ist er gut ausgelastet aber nicht überfordert. Das ist der Rucksack für ein komplettes Profi-Setup an einem Tag.
Wie gut schützt der Rucksack bei Regen?
Das Material hält leichten Regen gut ab. Bei echtem Regen, Festivalbedingungen oder Staub ist das integrierte Raincover Pflicht — und es sitzt genau da wo es hingehört: im Rucksack, immer dabei, in Sekunden drüber. Ein klarer Vorteil gegenüber dem Manfrotto der kein integriertes Cover hat.
Ist der Lowepro Flipside Trek sicher gegen Taschendiebstahl?
Ja — das ist einer seiner stärksten Punkte. Das Kamerafach öffnet ausschließlich von der Rückseite, also zwischen dir und dem Rucksack wenn du ihn trägst. In Menschenmengen auf Festivals, in Großstädten oder auf Reisen kommt niemand ran ohne dass du es merkst. Das ist ein echter Vorteil gegenüber Rucksäcken mit Seitenzugang.
Lohnt sich der Upgrade auf den Lowepro ProTactic BP 450 AW III?
Wenn du Event- oder Hochzeitsfotograf bist und häufig schnell zwischen verschiedenen Setups wechselst: ja. Die vier Zugangspunkte und das modulare MOLLE-System sind für diesen Einsatz einen echten Mehrwert wert. Für Konzert- und Reisefotografen die Sicherheit und Outdoor-Tauglichkeit priorisieren: der Flipside Trek ist die smartere Wahl.
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